© Konevi / Pixabay.com / Matthias Joa

Am 30. April führte die AfD auf dem Nardini-Platz in Germersheim einen Infostand durch. Ein Radfahrer beleidigte und bedrohte zwei AfD-Mitglieder am Stand. Kurz nach dessen Verlassen wurden diese am Infostand durch Wurfgeschosse gefährdet. Dazu Matthias Joa, Landtagsabgeordneter und AfD-Kreisvorsitzender:

„Wahlkampf ist kein Krieg, sondern der konstruktive Wettbewerb um die besten Ideen für die Zukunft unserer Gesellschaft. Der Angriff auf Personen ist niemals hinnehmbar. In Germersheim leben Menschen unterschiedlicher Kulturkreise.

Für jeden gilt die deutsche Gesetzgebung. Wir fordern daher von jedem Mitbewohner, egal ob alteingesessen oder neu in der Stadt, die uneingeschränkte Achtung unseres Rechtsstaates und ein friedliches Miteinander. Und das bedeutet auch den zivilisierten Umgang mit politisch Andersdenkenden.“

Die AfD im Kreis Germersheim stellt seit Monaten eine steigende Beeinträchtigung der politischen Arbeit fest. Dazu zählen zerstörte Plakate, Einschüchterung von Gastwirten, Beschädigungen von Häusern und Fahrzeugen. Körperliche Angriffe stellen eine neue Eskalationsstufe dar.

Michael Faber, Kandidat für den Stadtrat und Kreistag Germersheim, sowie Hans Gernet, Stadtratskandidat, führten gerade ein sachliches Gespräch mit einem interessierten Passanten mit Migrationshintergrund, als sich ein hinzukommender Radfahrer – etwa 30 Jahre alt, „südländischer Typ“ – über ein AfD-Plakat aufregte, das den geplanten Moschee-Neubau der vom türkischen Religionsministerium gesteuerten DITIB thematisiert.

Er beleidigte die anwesenden AfD-Mitglieder und skandierte dann „Allahu akbar“ (Allah ist der Größte). Das so laut, dass Passanten und Wochenmarktbesucher auf ihn aufmerksam wurden. Aufgebracht rief er auch: ‚Der Islam wird stärker werden als ihr‘ und ‚Diese Stadt gehört uns‘.

„Im oben genannten Fall wurde Strafanzeige gestellt. Wir hoffen, dass der Europa- und Kommunalwahlkampf trotz aller unterschiedlichen Meinungen ein gewaltfreier bleibt und unsere Justizbehörden allen Straftatbeständen uneingeschränkt nachgehen“,

so Joa.

Matthias Joa, MdL
Kreisvorsitzender
Alternative für Deutschland – Kreisverband Germersheim

Quelle: Pressemitteilung der Alternative für Deutschland – Kreisverband Germersheim