Drogen

Schon vor tausenden von Jahren, gab es im leben der menschen Drogen. Die Ägypter, Babyloner und die Römer tranken gerne Alkohol, die Indianer rauchten Tabak und die Inder ließen sich von der Wirkung des Hanfes berauschen.

Die wohl bekannteste Droge, die es gibt, ist Cannabis. Es wird hauptsächlich geraucht. Wobei man zwischen Maryhuana welches aus der getrockneten Pflanze besteht, und Haschisch, welches das getrocknete Harz ist unterscheidet. Der Wirkstoff dieser Pflanze ist THC (Tetra-hydro-cannabinol), welcher keine gesundheitlichen Schäden verursacht, sonder sogar heilend wirken kann. Zum Beispiel bei Depressionen . Das THC bewirkt eine verlangsammte Zeiteinschätzung, und man nimmt die töne und Farben viel extremer wahr als sonst. Auch unkontrollierte Lachanfälle können vorkommen. Bei langzeitgebrauch dieser Droge stellt sich eine Interessenlosigkeit in Bezug auf andere Aktivitäten ein.

Bei Muskatnus das in pulverform eingenommen wird, und aus den Samen von Myristica fragrans gewonnen wird, ist die Wirkung sehr unterschiedlich, und abhängig vom Anbauland. Es kann zu Euphorie, Halluzinationen und Desorientiertheit kommen. Außerdem sind eine Reihe von Nebenwirkungne bekannt, wie: Herzrasen, Kopfschmerzen und Angstzustände, um nur einige zu nennen.

Extasy oder MDMA ( Methylen-dioxy-meth-amphetamin ) wurde bereits vor ca. siebzig Jahren synthetisiert und in den 50er Jahren in der US Army, ohne Erfolg, als sogenannte Lügendetektordroge eingesetzt. Seit 1986 unterliegt es in Deutschland den Regeln des Betäubungsmittelgesetzes (BTMG). XTC gibt es in vielen Formen und Farben. Als Kapseln,
Tabletten, Pulver oder Lösung. Die Wirkung beginnt nach 20 – 60 Minuten. Man erlebt ein leichtes Prickeln im ganzen Körper, manchmal eine leichte Verkrampfung der Beine, Arme und Kiefermuskeln sowie einen trockenen Mund.
Die Pupillen weiten und der Herzschlag beschleunigt sich. Desweiteren ist eine erhöhte Kontaktbereitschaft zu spüren, und der drang nach gesellschaft sehr stark. Optische Halluzinationen sind auch möglich, und bei hoher Dosierung sogar sehr wahrscheinlich. Es bestehen dieselben gesundheitlichen Risiken wie bei Amphetaminen, wobei aber noch hinzu kommt, das XTC meist bei Tanz-und Musikveranstalltungen eingenommen werden, und zu erschöpfung und Wassermangel führt, weil der Körpereigene Schutzmechanismus durch die Droge ausgeschaltet wird.

Amphetamine sind Aufputschmittel und vorwiegend synthetische Stoffe. Illegal werden sie in privaten Labors – meist unter schlechten Bedingungen hergestellt. Amphetamine können auf unterschiedliche Arte eingenommen werden (geschluckt, gesnieft oder gespritzt).
Sie wirken aufputschend, vermindern die Ermüdbarkeit, steigern vorübergehend die körperliche Leistung durch Wegfall der Körpereigenen Schutzmechanismen. Sie werden genommen, um euphorische Gefühle zu erzeugen, und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Die psychische Abhängigkeit kann ein hohes Maß erreichen. Auf Dauer führen sie zu Unrast und Schlaflosigkeit, wobei Wahnvorstellungen auftreten können. Der Bezug zur Realität geht verloren. Wegen der
inneren Unruhe werden oft Schlafmittel eingenommen. Amphetamine, in der Szene als “Speed” bezeichnet, werden häufig anderen illegalen Drogen zur Wirkungsverstärkung beigemischt, wobei eine zusätzliche gefärdung wie bei XTC auftritt.

LSD, oder genauer gesagt LSD 25, steht für Lysergsaeurediethylamid und wurde erstmals 1938 von dem in der Schweiz bei Sandoz arbeitenden Chemiker Albert Hofmann hergestellt. Die Wirkung von LSD kann nicht einheitlich beschrieben werden. Anders, als bei Rauschdrogen wie Alkohol findet jeder den Rausch unterschiedlich statt. Man spricht von dem „Set”, dem inneren Zustand und von dem „Setting”, dem Umfeld, welches den Ablauf bestimmt. Das ist zum Beispiel die persönliche Einstellung zu der Droge, die Erwartung und auch der Gemütszustand zum Zeitpunkt der Einnahme. so kann eine euphorische Grundstimmung den ganzen Rausch lang andauern, oder vorherige Ängste, Depressionen einen “Horrortrip” hervorrufen. Aber auch verborgene Ängste, die einem nicht bewusst sind, können hervorgehoben werden. Genauso kann ein als unangenehm empfundenes Umfeld, zum Beispiel Stadt, Schmutz und Autolärm, sich negativ auswirken. Umgekehrt hat eine schöne, natürliche Landschaft mit angenehmer Musik einen positiven Einfluss. Die Wirkung von LSD dauert ungefähr 8 bis zwölf Stunden an. Wie man einer Vielzahl von Erfahrungsberichten entnehmen kann, fühlt man sich als ob ein Dämon Besitz von einem ergriffen hat. man steht neben sich, sieht was man tut, kann aber nicht wirklich eingreifen. Man fühlt sich nicht mehr wie von dieser Welt, sondern irgendwie abwesend. Das Zeitempfinden ist extrem verändert, alles ist viel langsamer. dazu kommen optische und akustische Halluzinationen. Reale Gegenstände wirken sehr plastisch und scheinen sich zu bewegen, man meint

Töne schmecken zu können und Farben zu hören. Die beschriebene Wirkung, mag auf die meisten wahrscheinlich eine große Faszination ausüben, jedoch sind die gefahren nicht zu unterschätzen. LSD verursacht keine körperlichen Vergiftungen, noch macht es körperlich abhängig, die gefahren liegen ausschließlich in der psychischen Wirkung.

Kokain wird aus den Blättern des in Südamerika wachsenden Cocastrauches gewonnen. Es ist als weißes, manchmal gräuliches Pulver oder gepreßt in Platten auf dem Markt. Meistens wird es durch die Nase gesnieft Weiter Möglichkeiten sind Rauchen und Spritzen. Cocain wirkt unter anderem auf das zentrale Nervensystem, es betäubt lokal Nervenzellen , macht sie gegen Reize unempfindlich. Die Hauptwirkung ist die Freisetzung körpereigener Botenstoffe (z.B. Adrenalin, Dopamin) zunächst wirkt es aktivitätssteigernd, euphorisierend und enthemmend. Ein erhöhtes Kontakt- und Redebedürfnis ist sehr deutlich. Nach dem “Hoch” folgt sehr bald ein “Tief”, dabei ist man dann angespannt, müde und missmutig, Schlafstörungen und schneller Puls bestehen ebenfalls. Cocain hat hauptsächlich ein sehr hohes psychisches Abhängigkeitspotential, kann aber auch körperlich Abhängig machen, obwohl dies aber erst nach längerem Dauerkonsum passiert. Langzeitgebrauch können zu Depressionen, Verfolgungswahn und Halluzinationen und anderen psychischen Störungen führen. Durch das Cocainschnupfen kann die Nasenscheidewand (lokale Durchblutungsstörungen ! )angegriffen, bzw. zerstört werden.

Das sehr schnell süchtig machende PCP in der Fachsprache Phencyclidin genannt, wurde in den 50`er Jahren von der US-Firma Parke Davis & Company als Schmerzmittel entwickelt. Bereits während der klinischen Testphase häuften sich Berichte über merkwürdige Nebenwirkungen. Schon nach kleinen Dosen PCP wussten damit behandelnde Patienten nicht mehr, “wo ihr Kopf geblieben ist”, und sie irrten dann durch das Krankenhaus, um ihn zu suchen. Deshalb wurde das Medikament 1965 vom Markt zurückgezogen. Eingenommen werden kann PCP auf jede nur erdenkliche Form. Es kann geschnupft, gespritzt oder auch in Pillenform eingenommen werden. Das Wirkungsbild gleicht wohl am ehesten dem des Kokain, allerdings hat es zusätzlich einen halluzinogenen Effekt, der wiederum eher in die Richtung des LSD deutet. Ein PCP-Rauch dauert von 45 Minuten bis zu zwei Stunden. Neben dem halluzinogenen Effekt, gibt es noch den schmerzbetäubenden Effekt, nach der Art der Opiate. Daher soll es auch öfters zu Selbstverstümmelungen gekommen sein.

Heroin wird aus der Opiumrohmasse (Schlafmohnkapsel-Saft) durch mehrfache chemische Umsetzung des Morphins gewonnen. Bei der Einnahme wird meist die Injektion in die Venen bevorzugt, weil dadurch die schnellste und stärkste Wirkung erzielt wird Außerdem kann es geraucht geraucht, gesnieft oder geschluckt werden.
Opiate haben schmerzstillende und euphorisierende Wirkung. Die stärkste Euphorie erzeugt Heroin. Sämtliche negativen Empfindungen wie Schmerz,